CAS Interprofessionelle spezialisierte Palliative Care

In der Schweiz soll in der Zukunft eine ausreichende palliative Versorgung für Patientinnen und Patienten angeboten werden. Suchen Sie nach einer Weiterbildung mit interprofessionellem Lernklima zur Vertiefung Ihres Fachwissens?

Die Weiterbildung in interprofessioneller spezialisierter Palliative Care in Bern und St. Gallen zeichnet sich durch den starken Praxisbezug, die überzeugende Qualifizierung der Dozierenden und durch die gelebte Interprofessionalität sowohl bei Lernenden als auch bei den Dozierenden aus.

Die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Professionen ist in der Palliative Care essentiell. Studierende sollen deshalb durch diesen Zertifikatslehrgang befähigt werden, als Spezialistinnen und Spezialisten in einem spezialisierten Palliative Care-Team eine führende oder tragende Rolle einzunehmen.

Die Weiterbildung ermöglicht das Berufsprofil auf die spezialisierte Versorgung auszurichten und befähigt für die interprofessionelle Zusammenarbeit. Ausserdem erlauben die erworbenen Kompetenzen, die Zukunft der Palliative Care aus einer umfassenden Perspektive mitzugestalten.

    Zulassungsvoraussetzungen:

    Für Ärztinnen und Ärzte

    • mind. 2 Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise in einem klinischen Arbeitsumfeld der spezialisierten Palliative Care
    • mind. 30%-Pensum im klinischen Arbeitsfeld mit Bedarf an spezialisierter Palliative Care

    Für Pflegefachpersonen

    • Diplomierte Pflegefachperson HF, Bachelor in Pflege einer Fachhochschule oder Universität, ein vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) als gleichwertig anerkanntes Diplom in Pflege, vorzugsweise bereits mit Inhalten der spezialisierten Palliative Care
    • mind. 2 Jahre Berufserfahrung
    • mind. 30%-Pensum im klinischen Arbeitsfeld der spezialisierten Palliative Care
    • Ein Grundwissen von Palliative Care (Level A2) muss nachgewiesen werden

    Für Fachpersonen aus anderen Berufsfeldern

    • Entscheid der Studienleitung pro Einzelfall
    • Für alle Teilnehmenden ohne (Fach-)Hochschulabschluss wird empfohlen, ein Seminar für wissenschaftliches Arbeiten zu besuchen

    Kontaktstudium:

    Das Kontaktstudium beruht auf den Grundregeln der Erwachsenenbildung. Schwerpunkt der Lehrmethodik bilden Impulsvorträge, gefolgt von Kleingruppen- oder Plenumsdiskussionen. Daneben stellen Falldiskussionen und Reflexionen anhand aktueller Literatur (deutsch und englisch) weitere Schwerpunkte dar. 

    Das Kontaktstudium beinhaltet 36 Unterrichtseinheiten (UE) an 18 Tagen.