Schlaf ist für uns Menschen überlebenswichtig. Doch oft ist schlafen einfacher gesagt als getan und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lernen Sie effektive Massnahmen und entsprechende Therapiemöglichkeiten kennen.

Es wird zu folgenden Themen referiert

  • Schlafmedizin und Forschung in Bern: Was gibt es Neues?
    Prof. Dr. med. Claudio Bassetti
    , Klinikdirektor und Chefarzt, Universitätsklinik für Neurologie
  • Schlafstörungen: eine Folge aber auch eine Ursache von psychischen Erkrankungen
    Prof. Dr. med. Christoph Nissen
    , Chefarzt, Stv. Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD)
  • Das gefährliche Schnarchen führt nicht nur zu Schläfrigkeit, sondern auch zum Herzinfarkt
    Dr. med. Christian Horvath
    , Oberarzt, Pneumologie, Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum (SWEZ)
  • Ein perfekter Schlaf und trotzdem extreme Tagesschläfrigkeit: Was steckt dahinter?
    Dr. med. Panagiotis Bargiotas
    , Oberarzt, Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum (SWEZ)

Links

Programm

Gesamtdauer des Anlasses: 2,5 h
Referate: 18.00 bis ca. 19.00 Uhr mit entsprechenden Fragerunden
Lerninseln im Foyer: ca. 19.00 bis 20.30 Uhr (Schluss des Forums)

Lerninseln

Lerninsel 1: Schlafapnoe CPAP (continuous positive airway pressurea)

Bei gefährlichem Schnarchen, auch Schlafapnoesyndrom genannt, gibt es eine wirksame Therapie, welche die extreme Tagesschläfrigkeit dieser Patientinnen und Patienten und auch das Risiko für Herzinfarkt und einen hohen Blutdruck vermindert.

Kontakt vor Ort: Dr. med. Thomas Horvath, Stv. Leitung Neurovaskuläres Zentrum

E-Mail: Thomas Horvath

Link: Universitätsklinik für Neurologie

Lerninsel 2: Polysomnographie & Fahrsimulator

Bei der Polysomnographie werden die Hirnaktivität, die Herzfunktion, die Atmung und die Muskeltätigkeit während einer ganzen Nacht gemessen, was viele Informationen über die Erholsamkeit des Schlafes bringt.

Im Fahrsimulator kann überprüft werden, ob die Behandlung der Tagesschläfrigkeit wirksam war und ob solche Patientinnen und Patienten sich wieder ans Steuer setzen dürfen.

Kontakte vor Ort:

  • Polysomnographie: Sandra Röthlisberger, Psychologin, Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum (SWEZ)
  • Fahrsimulator: Dr. med. David Schreier, Assistenzarzt, Neurologische Poliklinik

E-Mail: Sandra Röthlisberger, David Schreier

Links: Universitäres Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum, Neurologische Poliklinik

Lerninsel 3: Schlafhygiene

Der Begriff «Schlafhygiene» umschreibt alle Massnahmen, die wichtig sind, um den Nachtschlaf möglichst erholsam zu gestalten und die Leistungsfähigkeit am Tag zu verbessern.

Kontakt vor Ort: Dr. phil Simone Duss, Psychologin, Universitätsklinik für Neurologie

E-Mail: Simone Duss

Link: Universitäres Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum (SWEZ)

Lerninsel 4: Patientenvereinigungen

Patientenvereinigungen spielen eine wichtige Rolle bei der Aufklärung von Menschen, die von einer Krankheit betroffen sind. Sie helfen diesen, ihr Leiden der Ärzteschaft klarer zu formulieren.

Kontakte vor Ort:

  • Prof. Dr. med. Johannes Mathis, Ärztlicher Beirat bei Patientenvereinigungen
  • Anita Erni, Präsidentin Schweizerische Restless Legs Selbsthilfegruppe
  • Michel Weber, Präsident Schweizerische Narkolepsie Gesellschaft (SNaG)

E-Mail: Johannes Mathis

Link: Restless Legs, Schweizerische Narkolepsie Gesellschaft (SNaG)