Der alternde Mensch. Multiprofessionelle und innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung

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Einleitungstext / Thema

Die Lebenserwartung steigt bei häufig guter Lebensqualität weiter an. Auch die Schweiz muss sich den Herausforderungen stellen und innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung finden, um den Bedürfnissen und Vorstellungen alternder Menschen gerecht zu werden. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sollen darin gestärkt werden, Eigenverantwortung zu übernehmen und die entsprechenden Angebote zu nutzen, um das Älterwerden und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit kreativ und sinnvoll zu gestalten. Dazu gehören Präventionsprogramme, um sich aktiv in die Gesellschaft einbringen zu können sowie Betreuungsangebote für alternde Menschen mit chronischen und akuten Gesundheitsproblemen. Die Gesundheitsversorgung im häuslichen, ambulanten oder stationären Setting ist eine multiprofessionelle Aufgabe. Damit alternde Menschen und Angehörige dabei den Takt angeben können, sind interprofessionelle Teams nötig, welche die spezifischen Bedürfnisse im Alter kennen und konsequent bearbeiten. Dazu gehören auch Fragen und Entscheidungen zum Lebensende, welche von den Fachpersonen aktiv anzusprechen sind. Die Vernetzung der Berufsgruppen zwischen den Sektoren des Gesundheitswesens ist zudem unabdingbar, wobei der alternde Mensch und die Angehörigen immer eine bedeutende Stimme haben müssen.

Mit Vorträgen, Posterpräsentationen und Diskussionsmöglichkeiten wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Dabei ist es gelungen, wissenschaftliche Erkenntnisse der Pflege- und Therapiewissenschaften sowie der Medizin in den Kontext gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zu stellen. Im Zentrum stand der alternde Mensch, der mit Gebrechlichkeit, Sturzrisiko, oft gepaart mit kognitiven Einschränkungen, lebt und mit den Versorgungssettings und Fachgebieten der Gesundheitsversorgung zurechtkommen muss.

Die Direktion Pflege hat dieses Symposium erstmals in virtueller Form durchgeführt.

Dr. Paula Adomeit, die das Symposium mit einem Grusswort eingeleitet hat, hält fest: 

«Die grosse Anzahl der Teilnehmenden zeigt, dass das Thema «der alternde Mensch» von zentraler Bedeutung ist und mit grossem Interesse verfolgt wird. Zudem bot die digitale Durchführung der Veranstaltung die Möglichkeit deutlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilhaben zu lassen, als es vor Ort möglich gewesen wäre.»

Vorträge und Poster: On Demand

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