Nach zwei Jahren Bauzeit sind sie fertig: Die neuen Räumlichkeiten der Universitätsklinik für Radio-Onkologie im Untergeschoss des Theodor-Kocher-Hauses. Hier werden ab sofort Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen behandelt. Blicken Sie mit uns zurück auf die spektakulären Bauarbeiten eines Gebäudes, das bis 20 Meter in die Tiefe reicht.

Der Neubau ergänzt die bisherigen Behandlungsräume im OP Ost. Er ist Teil des Tumorzentrums, das im aufgestockten Theodor-Kocher-Haus angesiedelt sein wird nachdem die Frauenklinik wieder in ihr angestammtes Gebäude zurückgezogen ist. Kern des neuen Gebäudes sind vier Räume zur Strahlentherapie, in denen Tumor-Patientinnen und Patienten mit Linearbeschleunigern der neuesten Generation hochpräzise behandelt werden. Die Therapieräume befinden sich 20 Meter in der Tiefe und sind mit insgesamt 1400 Kubikmeter verbautem, extrem dichtem Barytbeton gegen Strahlung gesichert. Das Tor zum Behandlungsraum etwa wiegt alleine 38 Tonnen. 

Das Gebäude liegt komplett unter der Erde  und ist von aussen nicht sichtbar. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Infrastruktur und Medizin auf dem Insel-Campus ergänzen, um Patientinnen und Patienten modernste Therapien in einem angenehmen Umfeld zu bieten.