Qualitätsmanagement

Die Abteilung Qualitätsmanagement ist eine Supportstelle für die Insel Gruppe in sämtlichen Belangen des Quali­tätsmanagements.
Das Bekenntnis zur Qualitätsentwicklung ist sowohl im Leitbild des Inselspitals als auch in den "Grundsätzen zur Unternehmensstruktur" verankert. Der Qualitätsanspruch der Mitarbeitenden sämtlicher Berufsgruppen in allen Bereichen der Insel Gruppe ist sehr hoch. Dieses Potential gilt es im Sinne einer möglichst hohen betrieblichen Gesamtqualität zu nutzen.
Das Angebot und die Dienstleistungen des Qualitätsmanagements sind:

  • Beratung/ Begleitung/ finanzielle Unterstützung von Qualitätsentwicklungsprojekten
  • Koordination der Outcome-Messungen
  • Klinisches Risikomanagement
  • Medizinprodukte-Vigilanz
  • Qualitätsentwicklung und Zertifizierung

Kontaktaufnahme: qualitaet@STOP-SPAM.insel.ch.

Aktuelles und Veranstaltungen
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Abteilung Qualitätsmanagement

Team

Leitung Abteilung für Qualitätsmanagement
Helmut Paula

Projektleitung CIRS-EBKE und klin. Risikomanagement
Helmut Paula

Fachspezialistin Qualitätsmanagement/Risikomanagement
Michaela Greve

Fachspezialistin Qualitätsmanagement/Risikomanagement
Nicole Stoller

Fachspezialistin Qualitätsmanagement/Risikomanagement
Kathrin Jehle

Qualitätsbeauftragte
Silvia Zilioli

Ziele

"Mission-Vision-Strategie"

Die Qualitätsentwicklung bestimmt die Stellung und das Gewicht der Insel Gruppe als medizinisches Zentrum und als Ausbildungsstätte im Gesundheitsmarkt.

Die Insel Gruppe setzt grosse Priorität auf eine Patienten ausgerichtete Qualitätsentwicklung. Dienstleistung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung im ärztlichen, pflegerischen sowie in allen anderen Bereichen sollen einen wesentlichen Beitrag zur patientenorientierten Entwicklung dieses Erfolgspotentials leisten.

Das Qualitätsmanagement beinhaltet die Steuerung des gesamten Prozesses der Qualitätsentwicklung der Insel Gruppe.
Es geht neben strukturellen Anpassungen auch darum, vorhandene Arbeitsabläufe zu optimieren und zu koordinieren und diese auch im spitalweiten System zu verankern.

Die "kleine Stadt in der Stadt" soll aber nicht nur für Patienten und Besucher eine optimale Umgebung darstellen, sondern auch für die Mitarbeitenden der Insel Gruppe.

Zentrale Punkte sind da:

  • die gemeinsamen Ziele umsetzen
  • schlanke, am Patienten orientierte Prozesse definieren und optimieren
  • den hohen Anforderungen und Erwartungen entsprechen
  • professionelle Dienstleistungen anbieten
  • hohe Patientenzufriedenheit erreichen
  • Mitarbeitende motivieren
  • hochwertige Lehre und Forschung unterstützen
  • Kostenbewusstsein fördern
  • kritische Ereignisse erfassen und bearbeiten
  • klinische Risiken identifizieren und bearbeiten

Themen/Aufgaben

Folgende Themengebiete zählen zu den Schwerpunkten:

  • Erfassung der Patientenzufriedenheit
  • Outcome-Messungen
  • Klinisches Risikomanagement
  • Medizinproduktevigilanz

Qualitätsmanagement
"Qualitäts ist optimale Kundenzufriedenheit, bei optimalem Ressourceneinsatz".

Der gesamte Prozess der Patientenbehandlung und -betreuung ist die Summe einer grossen Zahl von Subprozessen mit unterschiedlichen Leistungsansprüchen. Der Begriff "Qualität" lässt sich demnach nur bedingt in einer allgemein gültigen Form definieren und darf auf keinen Fall auf die medizinische Ergebnisqualität oder auf Messgrössen von Einzellleistungen reduziert werden.

  • Das Qualitätsmanagement beurteilt, begleitet, finanziert und koordiniert Qualitätsentwicklungsprojekte
  • Jedes Jahr wird ein Qualitätsbericht erstellt und veröffentlicht

Outcome- und Ergebnismessungen
Aus Outcome-Ergebnissen und Patientenzufriedenheitsergebnissen können wertvolle Verbesserungsprojekte generiert werden. Somit können Ergebnisse sowohl in die Strukturen wie auch in die Prozesse eines Betriebes einfliessen.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements des Inselspitals sollen mit einer systematischen Datennutzung Informationen gewonnen werden, um definierte Leistungsprozesse zu verbessern und eine hohe Patienten- und Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Mit dem Erfassen (z.B. mittels Fragebogen) stehen Daten zur Verfügung, die als Grundlage für ein internes und externes Benchmarking dienen. Die Daten sollen den einzelnen Einheiten und der Spitalleitung einen Überblick zum Stand der Qualitätsentwicklung geben. Für die beteiligten Einheiten ergeben sich Impulse für Verbesserungen ihrer Leistungsprozesse. Dies geschieht aufgrund der Rückmeldung der eigenen Daten und dem offenen Vergleich mit anderen Einheiten der Insel Gruppe (offenes Benchmarking) bzw. dem anonymen Vergleich mit anderen Leistungsanbietern (anonymes Benchmarking).

Klinisches Risikomanagement
Bestehende Gefahrenpotentiale erkennen, diese zu bewerten, sie zu beseitigen und anschliessend kontinuierlich zu überwachen, das sind die Hauptaufgaben des klinischen Risikomanagements.

Wegen der zunehmenden Komplexität, immer neuen Anwendungen und des immer breiter werdenden Patientenspektrums ist die moderne Medizin und Pflege auch mit Gefahren verbunden. Im Klinischen Risikomanagement geht es vor allem um die Gewährleistung der Patientensicherheit durch Schadenverhütung bzw. aktive Vermeidung von Schadenquellen.

Bevor Risiken bewältigt werden können, müssen sie jedoch erst erkannt werden. Deshalb nimmt die Erfassung von Gefahrenquellen einen sehr breiten Raum ein. In der Praxis geschieht dies durch unser freiwilliges anonymes Meldesystem CIRS-EBKE, die systematische Analyse der kritischen Ereignisse, wie auch die Teilnahme an der gesetzlich vorgschriebenen Medizinproduktevigilanz.

IQM-Qualitätsindikatoren

Initiative Qualitätsmedizin (IQM)

Mit Routinedaten, Transparenz und Peer Review zu mehr Qualität in der Medizin.

In Deutschland haben sich führende Krankenhausträger im Jahr 2008 zur "Initiative Qualitätsmedizin (IQM) zusammengeschlossen, in der heute über 200 Kliniken aus Deutschland, Schweiz und Österreich aktiv sind, darunter auch mehrere Universitätsspitäler.
Im Zentrum der Bestrebungen zur Qualitätsverbesserung der IQM steht die Peer Review. Ausgangspunkt bildet die Analyse von Qualitätsindikatoren aus Routinedaten der medizinischen Statistik der Krankenhäuser des BFS, die ohne zusätzlichen Erhebungsaufwand zur Verfügung stehen. Risikoadjustiert können diese Indikatoren Hinweise auf gewisse Aspekte der Ergebnisqualität geben. Bei Abweichungen vom Benchmark wird eine Peer Review eingeleitet. Dabei handelt es sich um Fallbesprechungen zwischen externen Review-Teams und der betreffenden Chefärztin, dem Oberarzt und gegebenenfalls weiteren Kollegen. Als externe Reviewer werden für das Peer Review-Verfahren ausgebildete Chefärzte aus anderen IQM-Mitgliedskliniken verpflichtet.

Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der IQM 42 Peer Reviews durchgeführt. Das Inselspital, das Universitätsspital Zürich und das Universitätsspital Basel sind die ersten Schweizer Mitglieder der Initiative Qualitätsmedizin. Im April 2011 wurde im Inselspital die erste Schweizer Pilot Peer Review zum Thema «Sepsis und Todesfall» durchgeführt.

Untenstehend veröffentlicht das Inselspital hier die entsprechenden Angaben. Sie müssen mit Vorsicht interpretiert werden.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht Qualitätsergebnisse, die auf denselben Indikatoren beruhen (CH-IQI Version 3.1). Im Gegensatz zu den IQM Ergebnissen, die deutsche Vergleichswerte verwenden, beruhen die Angaben des BAG auf den schweizerischen Vergleichswerten. Weitere Details zur Initiative Qualitätsmedizin erfahren Sie auf der Homepage der IQM.

Zu unseren  IQM-Qualitätsergebnissen.

Projekte

Verbesserungen sollen in der eigenen Tätigkeit wahrgenommen und durchgeführt werden. Gemäss der Projektmanagement-Idee fördert und fordert die Insel Gruppe alle Mitarbeitenden auf, im eigenen Bereich Qualitätsentwicklungsprojekte zu lancieren, d.h. die Mitarbeitenden sollen sensibel und aufmerksam sein, wo ihre tägliche Arbeit verbessert bzw. an Qualität gewinnen kann.

Downloads/Publikationen

Die Qualitätsberichte werden im Rahmen von QABE (Qualitätsentwicklung in der Akutversorgung bei Spitälern im Kanton Bern) erstellt.