Medienspiegel

Was die letzten Tage aufgefallen ist; in den Zeitungen und Online, im Radio und Fernsehen. Nachfolgend finden Sie ausgewählte Medienberichte der letzten Woche.

Berner Verfahren gegen Leberkrebs weltweit eingeführt

Neuartige bildgesteuerte Tumorentfernung bei Lebertumoren ist laut einer aktuellen Studie «sicher, gewebeschonend und effizient». Ein interdisziplinäres Team des Inselspitals und der Universität Bern haben ein neuartiges Navigationssystem für die Tumorbehandlung entwickelt. Die bildgesteuerte Tumorentfernung kommt am Inselspital heute zwei- bis dreimal wöchentlich zum Einsatz. Diese Technologie ist mittlerweile weltweit eingeführt.

Masern zerstören das Immunsystem

Das Fieber klingt ab, der Hautausschlag geht zurück – wer die Masern überstanden hat, kann erst mal aufatmen. Doch ausgestanden ist es damit nicht. Denn über Jahre hinweg wird er oder sie noch besonders anfällig für andere Krankheiten sein. Diese Hypothese stützen zwei neue Studien, die in den renommierten Fachzeitschriften «Science» respektive «Science Immunology» publiziert wurden. Die Störung der körperlichen Abwehr zeigt sich nur bei einer Masernerkrankung, nicht aber bei einer Masernimpfung, so Dr. med. Philipp Jent, Oberarzt der Universitätsklinik für Infektiologie am Inselspital Bern. 

Das grosse Kratzen ist zurück

Die Krätze, eine ansteckende und stark juckende Hauterkrankung, die viele ans Mittelalter erinnert, scheint alles andere als ausgestorben. Prof. Dr. med. Dagmar Simon, Leitende Ärztin der Universitätsklinik für Dermatologie am Inselspital Bern, bestätigt: Die Krätzefälle in der Schweiz haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Wann darf man nach einer Erkältung wieder Sport treiben?

Es kommt wieder die Zeit, in der man aufpassen muss, dass man keine Erkältung einfängt. Besonders ärgerlich ist das jeweils für Menschen, die Sport treiben - und womöglich sogar für einen Wettkampf trainieren. Dr. med. Andreas Zimmermann, stellvertretender Oberarzt präventive Kardiologie und Sportmedizin der Universitätsklinik für Kardiologie, gibt dazu eine Faustregel und erläutert, wann ein Trainingsverbot gilt. 

Die Angst vor dem «Karrierekiller»

Viele junge Frauen bleiben kinderlos, weil sie Konsequenzen im Beruf befürchten - zu Recht, wie neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Eine Ökonomin plädiert für eine Teilzeitkultur und fügt als vorbildliches Beispiel das Universitäre Notfallzentrums des Inselspitals Bern an. 

Teilprothesen sind langfristig nicht besser

Chirurginnen und Chirurgen setzen im Knie immer häufiger Teilprothesen ein. Die Operation ist schonender und günstiger als der Ersatz des kompletten Kniegelenks. PD Dr. med. Thoralf Liebs, Oberarzt der Universitätsklinik für Kinderchirurgie am Inselspital Bern, sieht in diesem Verfahren aber auch Nachteile, zumal Teilprothesen langfristig öfter ausgewechselt werden müssen als Totalprothesen. Er empfiehlt Betroffenen andere Interventionen.

Games sind gut fürs Gehirn

Um den Ruf von Computerspielen steht es nicht zum Besten. Doch mehr und mehr zeigt sich das positive Potential der Games. Es besteht gar die Hoffnung, dass sie beim Kampf gegen Alzheimer eine Rolle spielen können. Für Prof. Dr. Tobias Nef, Leiter der Forschungsgruppe für Gerontotechnologie und Rehabilitation am ARTORG-Forschungszentrum an der Universität Bern und am Inselspital Bern, kommen diese Einschätzungen nicht überraschend, da sich kognitive Fähigkeiten durch Games verbessern lassen. 

Das Neuste über die Insel Gruppe.