Medienspiegel

Was die letzten Tage aufgefallen ist – in den Zeitungen, im Fernsehen und online.

«Heute würde ich mich impfen lassen»

Neu gilt seit diesem Jahr praktisch die ganze Schweiz als Risikogebiet für Zeckenkrankheiten. Dass mit den kleinen Blutsaugern nicht zu spassen ist, zeigt die Geschichte von Beat Röthlisberger, bei dem sich nach einem Biss neurologische Ausfallerscheinungen einstellten. Prof. Dr. med. Hansjakob Furrer, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Infektiologie am Inselspital Bern, über den Krankheitsverlauf und prophylaktische Massnahmen gegen das FSME-Virus.

Tagesanzeiger, 15. April 2019 (PDF)

Vor 50 Jahren: Erste Herztransplantation in der Schweiz

Vor ziemlich genau 50 Jahren wurde in der Schweiz erstmals ein Herz transplantiert. Was die Lebensverlängerung der Herzpatientinnen und -patienten anging, war dieser Eingriff ein Fehlschlag. Der Durchbruch kam erst später mit der Einführung von Cyclosporin, einem Wirkstoff aus der Gruppe der Immunsuppressiva, der zur Vorbeugung einer Transplantatabstossung verabreicht wird. Moralische und rechtliche Aspekte von Organtransplantationen werden auch noch heute intensiv diskutiert.

Puls, 15. April 2019

Unter Strom ist ihr Kopf endlich wieder frei

Tamara Lopez leidet unter dem Tourette-Syndrom, bei dem sogenannte motorische und verbale «Tics» auftreten: Sie begann wild zu gestikulieren und äffte Fremde lautlich nach. Ein Hirnschrittmacher, der ihr am Inselspital Bern eingesetzt wurde, hat ihr ein neues Leben gegeben. Seit der Operation seien nur noch etwa zehn Prozent der Tics von früher übrig, erzählt sie – «ein Unterschied wie Tag und Nacht».

NZZ am Sonntag, 14. April 2019 (PDF)

Orientierungshilfe in den Tiefen des Gehirns

In der Schweiz erkranken jährlich 600 Menschen an einem bösartigen Hirntumor. Hirntumoroperationen sind jedoch sehr heikel, da es zu verheerenden Lähmungen kommen kann. PD Dr. med. Kathleen Seidel, Oberärztin der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern, ist es mit ihrer Forschung gelungen, die Lähmungsrate von 14 Prozent im Jahr 2013 auf vier Prozent zu senken. Dazu hat sie zusammen mit Prof. Dr. med. Andreas Raabe, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Neurochirurgie, eine Methode entwickelt, die mittlerweile in 44 Ländern angewendet wird.

NZZ am Sonntag, 14. April 2019 (PDF)

Post AG nimmt Drohnenflüge wieder auf

Die Schweizerische Post nimmt ihre Drohnenflüge im Dienst der Medizin wieder auf, nachdem der Absturz einer Drohne im Januar in den Zürichsee geklärt ist. Ein Kurzschluss war die Ursache, wie die Sicherheits-Untersuchungsstelle SUST am Freitag mitteilte. Nun nehmen die Post und die Herstellerfirma Matternet die Flüge für ihre Kunden in Zürich und Lugano ab 15. April 2019 wieder auf – mit einigen technischen Modifikationen an den Drohnen.  

Walliser Bote, 13. April 2019 (PDF)

«Die Idee»: Mehr Hilfe für Eltern von Frühgeborenen

Eine Frühgeburt ist für die Eltern erst einmal ein Schock. Nach der intensiven Betreuung ihres Kindes im Spital fühlen sie sich zu Hause mit ihren Ängsten und Fragen oft allein gelassen. Um das zu verhindern, haben die Berner Fachhochschule  und das Inselspital ein Projekt lanciert, das Eltern beim Start ins Familienleben eng begleitet und unterstützt.

10vor10, 12. April 2019

Pharmafirmen zahlten 2017 über 160 Millionen an Ärzte und Spitäler

Die Pharmaindustrie verteilt nach wie vor viel Geld an Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler. Innerhalb von drei Jahren ist diese Summe von 141 Millionen Franken (2015) auf fast 163 Millionen (2017) gestiegen. Das geht aus den Zahlen des Branchenverbandes Scienceindustries hervor. Unter den Unispitälern flossen dem Berner Inselspital mit 2,7 Millionen Franken am meisten zu.

Nau.ch, 11. April 2019
Bluewin.ch, 11. April 2019 (Français)