Medienspiegel

Was die letzten Tage aufgefallen ist; in den Zeitungen und Online, im Radio und Fernsehen. Nachfolgend finden Sie ausgewählte Medienberichte der letzten Woche.

Ernährung - Für Mädchen sind dünne Influencerinnen gefährliche Vorbilder

Junge Mädchen sind besonders gefährdet, an Magersucht zu erkranken. Der Grund: Sie wollen ihren Vorbildern auf den sozialen Medien nacheifern. Das weibliche Schönheitsideal schreibt eine schlanke Linie vor, und der Druck auf die jungen Mädchen hat sich in den letzten Jahren noch verstärkt. «Der Beginn von Anorexie ist in ein jüngeres Alter gerutscht. Vor zehn Jahren entwickelte sich eine Anorexie bei Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren. Heute ist eher ein Alter um 13 Jahre typisch», so Dr. med. Christian Wüthrich Leitender Arzt Kinder- und Jugendpsychiatrie am Inselspital. Die jüngste Patientin am Inselspital war gar erst 9 Jahre alt. Dr. med. Anja Wüest, Jugendgynäkologin in der Frauenklinik der Insel, bestätigt: «Wir stellen vermehrt Essstörungen bei Mädchen fest, und zwar eine neue Form. Sie essen zwar, aber sehr einseitig. Sie meiden tierische Produkte und essen zu wenig. Dies führt am Ende zu Fehlernährungen.»

Berner Zeitung BZ, 23. Januar 2020 (PDF)

Lifestyle-Gentests – Gentest-Verbot soll 2021 kommen

Wo komme ich her? Welches sind meine Wurzeln? Grundlegende Fragen, mit denen Internet-Firmen Kasse machen wollen. Für ein paar hundert Franken und einer Speichelprobe versprechen DNA-Labors eine genaue Auskunft über die ethnische Herkunft oder die geografische Ur-Abstammung. Für Prof. Dr. Sabina Gallati, Senior Consultant und Spezialistin für medizingenetische Analytik an der Universitätsklinik für Kinderheilkunde am Inselspital, sind solche Tests mit Vorsicht zu geniessen: «Es ist reine Spielerei. Das ist nicht mehr als ein Horoskop», sagt die emeritierte Professorin für Humangenetik. Natürlich gebe es Tests und Daten, mit denen man der Herkunft und Abstammung sehr nahekommen könne. Aber das sei eine sehr aufwändige Angelegenheit.

SRF Kassensturz: 21. Januar 2020 (PDF)

Wärmepflaster helfen

Apotheken verkaufen Wärmepflaster wie «Hansaplast ABC» oder «Perskindol Dolo Hot Patch» gegen Rückenschmerzen und Rheuma. Sie enthalten ein Extrakt aus Cayennepfeffer. Der reizt die Haut und erzeugt so ein Wärmegefühl. Die Internetseite «Medizin transparent» hat den Nutzen untersucht. Fazit: Die Pflaster wirken gut. Allerdings kostet ein Pflaster zwischen Fr. 3.50 und 6 Franken. Die Wärme kann man auch billiger haben: Prof. Dr. med. Frank Stüber, Schmerzspezialist, Chefarzt und Direktor an der Universitätsklinik für Anästhesiologie am Inselspital, empfiehlt Wärmflaschen oder Kirschkernkissen. Auch Infrarotlampen oder Heizkissen kann man verwenden.
 
Saldo: 21. Januar 2020 (PDF)

Neuer Warteraum in Bern

Seit Montag, 20. Januar 2020 sind im Belper Feuerwehrmagazin zwei Ambulanzwagen stationiert. So soll der Anfahrtsweg bei Notfällen auch in Gemeinden ausserhalb von Bern verkürzt werden. Das Pilotprojekt ist eine Zusammenarbeit der Sanitätspolizei und des Rettungsdienstes der Insel Gruppe. Auf TeleBärn gibt Matthias Volken, Leiter Rettungsdienste Insel Gruppe, darüber Auskunft.

TeleBärn, 20. Januar 2020 

Professor Seilers Diagnose im Sonntagsblick

In seiner wöchentlichen Rubrik im SonntagsBlick nimmt sich Prof. Dr. med. Christian Seiler, stellvertretender Chefarzt und Leiter Echokardiografie der Universitätsklinik für Kardiologie am Inselspital, dem Schweizer Militär an. Die Einführung des Zivildienstes vor 25 Jahren ist für Seiler eine gute Sache. Vor seiner sehr kurzen Militärkarriere gab’s diesen jedoch noch nicht: «Dass letzthin die Bedingungen für den Zivildienst verschärft werden, halte ich wegen der Wichtigkeit eines friedlichen Diensts an der Allgemeinheit und nicht aufgrund meiner steilen militärischen Laufbahn für richtig. Letztere war kurz, stotzig abwärtsgerichtet und endete vor 40 Jahren unehrenhaft, das heisst mit dem Ausschluss aus der Armee wegen Militärdienstverweigerung. Die Anstellung als Assistenzarzt am Kantonsspital Graubünden einige Jahre später erfolgte steiniger, das heisst gar nicht. Der damalige kantonale Gesundheitsminister Largiadèr annullierte meine Stellenzusage durch den Chefchirurgen kurzerhand, da die Reue meinerseits über die «Jugendsünde», so das magistrale Angebot, ausblieb».

Sonntagsblick, 19. Januar 2020 (PDF)

Schütteln kann für das Kind fatale Folgen haben

Das Baby will und will nicht schlafen, schreit und raubt den Eltern den letzten Nerv. Dann brennt die Sicherung durch und die Mutter oder der Vater schüttelt das Kind, damit es ruhig ist. Schütteln hat für das Baby oft schlimme Folgen. Die Fälle von Schütteltraumata («shaken baby syndrome») haben zugenommen. Im Radiobeitrag auf SRF wird auch die Insel Gruppe zitiert. Hier blieben, im Gegensatz zum Kinderspital Zürich, die Zahlen stabil.
 
Radio SRF, 20. Januar 2020 (PDF)

 

Das Neuste über die Insel Gruppe.