Race for Life 2019 bei Wind und Wetter

Am 8. September 2019 fand das Race for Life zum vierten Mal unter der Schirmherrschaft des UCI-Tumorzentrums statt. Der Benefiz-Velomarathon und das Solidaritätsfest auf dem Bundesplatz trotzten dem Regen, bis dieser zu stark wurde.

Am Benefiz-Velomarathon wurde trotz nasskaltem Wetter kräftig in die Pedale getreten, um Geld für Krebsbetroffene zu sammeln. 373 Fahrerinnen und Fahrer haben auf unterschiedlich langen Runden in und rund um Bern total 14 560 Kilometer absolviert. Vom Inselspital waren 15 Teams am Start. Sie haben mit Muskelkraft rund 10 Prozent der bisher gesammelten 150 000 Spendenfranken erstrampelt.

Viel Kompetenz auf dem Bundesplatz

Am Solidaritätsfest auf dem Bundesplatz konnten sich Krebsbetroffene, Angehörige und Interessierte bei den Krebsorganisationen und am Stand des Tumorzentrums beraten lassen. Rund 180 Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit genutzt, sich am Stand des University Cancer Center Inselspital einem kostenlosen Hautcheck zu unterziehen. Die Spezialisten aus der Hämato-Onkologie haben die neuste Krebstherapie mit gentechnologisch veränderten Zellen vorgestellt und erklärt. Und bei einer moderierten Gesprächsrunde erfuhren Interessierte, dass man bei der Palliative Care weiterhin Hoffnung auf ein lebenswertes Leben haben kann – auch wenn der Tod absehbar ist.

Viele Besucherinnen und Besucher haben am Modell das chirurgische Instrument ausprobiert, welches den Abstand zum Bewegungszentrum misst und Alarm schlägt, wenn man diesem bei der Operation von Hirntumoren zu nahe kommt. Die Neurochirurgin Dr. Kathleen Seidel zog ein positives Fazit: «Das Interesse war gross. Ich freue mich, dass ich vielen Besucherinnen und Besuchern die Funktionsweise des Hirns erklären konnte. Aufklärung und Sensibilisierung sind immer wichtig».

Abschlusskonzert ins Wasser gefallen

Nachdem die letzten drei Ausgaben des Race for Life stets bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden hatten, musste 2019 das Schlusskonzert von Florian Ast aufgrund des immer stärker werdenden Regens kurzfristig abgesagt werden. Auch wenn das abrupte Ende dem Solidaritätsanlass nicht gerecht geworden ist, konnte man verstehen, dass die tapferen Fahrer, durchnässt und durchgefroren nach den vielen absolvierten Runden, nur noch nach Hause unter die warme Dusche wollten. Ihr Engagement kann man noch bis Mitte Oktober mit einer Spende unterstützen - hier geht es zur Spendenseite